Ankauf – auch defekt

CNC-Maschinen Ankauf – wir kaufen auch defekte Anlagen

Eine stillstehende CNC-Maschine bindet Fläche, Kapital und Nerven. Wir kaufen gebrauchte CNC-Maschinen an – funktionsfähig, teildefekt oder mit wirtschaftlichem Totalschaden. Bewertung, Demontage und Abtransport übernehmen wir, Sie bekommen Platz und Liquidität zurück.

  • Erste Einschätzung meist innerhalb von 24 Stunden
  • Ankauf auch bei Elektronik- und Spindelschaden
  • Demontage und Abtransport auf Wunsch inklusive
Gebrauchte CNC-Maschinen in einer Produktionshalle, wie sie die Schirmer GmbH zum Ankauf besichtigt und bewertet
Ankauf von CNC-Maschinen durch die Schirmer GmbH: gebrauchte Werkzeugmaschine vor Besichtigung und Bewertung
Alarmmeldung auf dem Display einer Okuma OSP-Steuerung – auch CNC-Maschinen mit Steuerungsdefekt kaufen wir an
Ausgangslage

Was eine stillstehende CNC-Maschine wirklich kostet

In fast jeder Fertigung steht sie irgendwo: die Maschine, die seit Monaten nicht mehr läuft. Vielleicht ist die Steuerung ausgefallen, vielleicht wurde umgestellt und das Teilespektrum passt nicht mehr, vielleicht kam ein neues Bearbeitungszentrum und die alte Anlage wurde einfach an die Wand geschoben. Sie steht da, sie erzeugt keinen Umsatz – und sie kostet trotzdem.

Sie kostet Hallenfläche, die im Quadratmeterpreis durchaus mit dem gerechnet werden darf, was eine produzierende Maschine an derselben Stelle einbringen würde. Sie kostet Buchwert, der jedes Jahr weiter abschmilzt, während der Marktwert der Anlage parallel sinkt. Und sie kostet Aufmerksamkeit: Jemand muss sie umsetzen, wenn umgebaut wird, jemand muss entscheiden, ob man sie doch noch reparieren lässt, jemand muss sie in der Inventur führen.

Der häufigste Irrtum in dieser Situation ist die Annahme, eine defekte Maschine sei nur noch Schrott wert. Das stimmt fast nie. Eine CNC-Maschine ist kein Monolith, sondern eine Sammlung von Baugruppen mit sehr unterschiedlicher Lebensdauer und sehr unterschiedlichem Marktwert. Eine ausgefallene Steuerung sagt nichts über den Zustand von Spindel, Führungen, Kugelgewindetrieben, Werkzeugwechsler, Antriebsverstärkern oder Messsystemen aus. Wir bewerten diese Teile einzeln – und genau deshalb kommen wir regelmäßig zu Preisen, die deutlich über dem liegen, was ein reiner Schrotthändler bietet.

Der zweite Irrtum ist das Warten. „Wir schauen uns das nächstes Jahr nochmal an“ ist bei Werkzeugmaschinen selten eine gute Strategie. Ersatzteilverfügbarkeit für ältere Steuerungsgenerationen wird nicht besser, sondern schlechter. Eine Maschine, die weitere zwei Jahre ungenutzt in einer feuchten Halle steht, verliert Substanz: Führungen setzen Flugrost an, Dichtungen härten aus, Elektrolytkondensatoren altern auch im ausgeschalteten Zustand. Der wirtschaftlich beste Zeitpunkt zu verkaufen ist fast immer der, an dem klar ist, dass die Anlage nicht zurück in die Produktion geht.

Wir kommen aus der CNC-Elektronik und -Mechanik, nicht aus dem Maschinenhandel. Das ist der Unterschied, den Sie im Angebot sehen: Wir können einschätzen, ob eine Baugruppe instand zu setzen ist oder nicht, und wir kaufen Maschinen auch dann, wenn niemand sagen kann, was genau kaputt ist. Die Schirmer GmbH ist dabei ein unabhängiges Unternehmen und steht in keiner Verbindung zur Okuma Corporation.

Ankaufsprofil

Welche CNC-Maschinen wir ankaufen

Unser Schwerpunkt liegt auf der spanenden Metallbearbeitung. Wenn Ihre Anlage hier nicht auftaucht, fragen Sie trotzdem an – wir sagen Ihnen offen, ob sie zu uns passt.

Maschinentypen

Von der einzelnen Drehmaschine bis zur kompletten Fertigungszelle.

  • CNC-Drehmaschinen und Drehzentren, auch mit Gegenspindel
  • CNC-Fräsmaschinen von drei bis fünf Achsen
  • Horizontale und vertikale Bearbeitungszentren
  • Multitasking-Maschinen und Dreh-Fräs-Zentren
  • Schleif- und Sondermaschinen mit CNC-Steuerung
  • Komplette Anlagen, Fertigungszellen und Teilespender

Hersteller und Steuerungen

Besonders interessant sind Anlagen, deren Elektronik wir selbst instand setzen können.

  • Okuma mit OSP-Steuerung – unser fachlicher Schwerpunkt
  • Maschinen mit Fanuc-Steuerung
  • Maschinen mit Siemens Sinumerik
  • Maschinen mit Heidenhain TNC
  • Weitere namhafte Hersteller wie DMG Mori, Mazak, Doosan oder Haas
  • Einzelne Baugruppen und Antriebsmodule als Ersatzteilbestand
Kein Ausschlusskriterium

Auch defekt: Diese Schadensbilder halten uns nicht auf

Sechs Fälle, in denen andere Käufer abwinken und wir trotzdem ein Angebot machen.

Elektronikschaden

Durchgebrannte Leistungsstufen, defekte Steuerplatinen, ausgefallene Netzteile: Für uns ist das Tagesgeschäft und kein Wertvernichter. Wir wissen, welche Baugruppen sich instand setzen lassen und welche als Ersatzteil gefragt sind.

Steuerung tot oder veraltet

Die Maschine startet nicht mehr, der Bildschirm bleibt dunkel, Parameter sind verloren oder für die Steuerungsgeneration gibt es keinen Support mehr. Die Mechanik darunter ist davon in der Regel völlig unberührt.

Spindel- oder Achsschaden

Lagerschaden an der Hauptspindel, Rundlauffehler, defekter Werkzeugwechsler oder ein Achsantrieb, der nicht mehr sauber positioniert. Auch dafür gibt es einen Markt – und einen Preis.

Wasser- oder Brandschaden

Nach Hallenwasserschaden, Löschwassereinsatz oder Schwelbrand ist eine Anlage versicherungstechnisch oft abgeschrieben – technisch aber selten komplett verloren. Wir sehen uns solche Fälle gezielt an.

Jahrelanger Stillstand

Die Maschine wurde nie wieder eingeschaltet und niemand weiß mehr, ob sie überhaupt noch läuft. Ein Funktionstest ist für ein Angebot nicht zwingend – wir kalkulieren das Risiko ein und sagen Ihnen offen, wie.

Unvollständig oder teilzerlegt

Es fehlen Werkzeughalter, Späneförderer, Steuerschrankteile oder die Anlage wurde bereits angefangen zu demontieren. Als Teilespender sind solche Maschinen für uns oft besonders wertvoll.

Ehrlich gesagt: Es gibt Anlagen, für die wir keinen sinnvollen Preis bieten können. Dann sagen wir das direkt, statt Sie mit einem Alibi-Angebot hinzuhalten – und nennen Ihnen, wenn möglich, eine bessere Verwertungsrichtung.
Preisbildung

Wie wir den Wert Ihrer Maschine ermitteln

Ein seriöses Angebot entsteht nicht aus einer Tabelle mit Kilopreisen. Wir zerlegen die Anlage gedanklich in ihre Bestandteile und fragen bei jedem: Ist er wieder einsetzbar, ist er instand zu setzen, oder ist er verbraucht?

Bei einer laufenden Maschine zählt vor allem der Wiederverkaufswert als Ganzes: Wie gefragt ist dieser Maschinentyp aktuell, wie viele Betriebsstunden stehen auf der Uhr, wie ist die Ausstattung, wie steht es um Steuerungsgeneration und Ersatzteilversorgung. Bei einer defekten Maschine verschiebt sich das Gewicht auf den Teilewert – und dort sind es oft genau die Baugruppen, die für Außenstehende unscheinbar aussehen, die den Preis machen: Antriebsverstärker, Messsysteme, Werkzeugwechsler, Spindeln in gutem Zustand.

Gegenzurechnen sind die Kosten, die auf unserer Seite anfallen: Demontage, Verladung, Transport, Einlagerung und gegebenenfalls Entsorgung dessen, was übrig bleibt. Deshalb spielen auch Standort und Zugänglichkeit eine Rolle. Eine Maschine im Erdgeschoss mit Kranbahn und Toreinfahrt ist günstiger zu holen als dieselbe Maschine im dritten Obergeschoss hinter einer Engstelle. Wir legen das offen – Sie sehen, woraus sich der Preis zusammensetzt.

Für die Bewertung

Diese Angaben brauchen wir von Ihnen

Je vollständiger diese Punkte sind, desto schneller und verbindlicher fällt unser Angebot aus. Fehlt etwas, fragen wir nach – anfangen können Sie trotzdem.

Hersteller & Modell

Die genaue Typbezeichnung, so wie sie auf der Maschine steht.

Baujahr

Bei Unsicherheit genügt das Typenschild – dort steht es fast immer.

Steuerung

OSP, Fanuc, Sinumerik, TNC – möglichst mit Generationsangabe.

Foto des Typenschilds

Ein scharfes Handyfoto reicht und spart die halbe Rückfragerunde.

Bilder der Maschine

Gesamtansicht, Arbeitsraum, Steuerschrank und sichtbare Schäden.

Betriebsstunden

Falls auslesbar: Gesamt- und Spindelstunden getrennt angeben.

Zustand & Fehler

Was passiert beim Einschalten, welche Alarme stehen an, was fehlt.

Standort & Zugang

Ort, Stockwerk, Toreinfahrt, Kran oder Stapler vor Ort vorhanden.

Nach der Einigung

Demontage, Verladung und Abtransport

Sie entscheiden, wie viel Sie selbst übernehmen wollen. Beide Wege sind möglich und werden vorher im Preis berücksichtigt.

Wir übernehmen alles

Der Regelfall: Sie zeigen uns die Maschine, danach sehen Sie an dieser Stelle nur noch freie Fläche.

  • Fachgerechte Trennung von Strom, Druckluft und Medien
  • Absaugen und Entsorgen von Kühlschmierstoff, Öl und Spänen
  • Demontage, Transportsicherung und Verladung mit eigener Technik
  • Termin nach Ihrem Betriebsablauf, auf Wunsch am Wochenende
  • Besenreine Übergabe der Stellfläche

Sie liefern selbst an

Wenn Sie Verladetechnik und Spedition ohnehin im Haus haben, rechnet sich das für beide Seiten.

  • Anlieferung an unserem Standort in Weyerbusch nach Terminabsprache
  • Einzelne Baugruppen können Sie auch per Spedition schicken
  • Wegfallende Demontagekosten schlagen sich im Preis nieder
  • Hinweise zu Transportsicherung geben wir vorab telefonisch
  • Abrechnung nach Eingangskontrolle wie vereinbart
Ablauf

Von der Anfrage bis zur freien Stellfläche

Vier Schritte, direkte Kommunikation, kein Zwischenhändler.

  1. Anfrage senden

    Formular, E-Mail oder Anruf – Hauptsache, wir wissen, um welche Maschine es geht und wo sie steht.

  2. Daten und Fotos

    Typenschild, Steuerung, Zustand und ein paar aussagekräftige Bilder. Bei Bedarf kommen wir zur Besichtigung.

  3. Angebot erhalten

    Sie bekommen ein unverbindliches Kaufangebot mit klarer Aussage dazu, was inklusive ist und was nicht.

  4. Abholung und Zahlung

    Nach Einigung stimmen wir Termin, Demontage und Abtransport ab und wickeln die Zahlung wie vereinbart ab.

Einsatzgebiet

Wo wir Maschinen abholen

Von Weyerbusch im Westerwald aus decken wir das gesamte Bundesgebiet ab. Im angrenzenden europäischen Ausland holen wir regelmäßig ab, weiter entfernte Standorte in Europa nach Absprache.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Ruhrgebiet
  • Köln & Rheinland
  • Frankfurt & Rhein-Main
  • Stuttgart & Baden-Württemberg
  • München & Bayern
  • Hamburg & Norddeutschland
  • Niederlande
  • Belgien
  • Luxemburg
  • Frankreich
  • Österreich
  • Schweiz
  • Europaweit nach Absprache
Häufige Fragen

Fragen zum CNC-Maschinen Ankauf

Kaufen Sie wirklich auch defekte CNC-Maschinen?

Ja, und das ist kein Zugeständnis, sondern unser Kerngeschäft. Elektronikschaden, toter Steuerung, Spindelschaden, Wasser- oder Brandschaden: Wir kommen aus der CNC-Elektronik und bewerten die Anlage nach Baugruppen statt nach Gesamtfunktion. Deshalb ergibt sich fast immer ein Wert über dem reinen Schrottpreis.

Wie schnell bekomme ich eine Rückmeldung?

In der Regel melden wir uns innerhalb eines Werktages mit einer ersten Einschätzung oder mit gezielten Rückfragen. Ein belastbares Angebot folgt, sobald wir Typenschild, Fotos und Zustandsbeschreibung vorliegen haben.

Welche Angaben brauchen Sie für eine Bewertung?

Hersteller, Modell, Baujahr, Steuerungstyp, ein Foto des Typenschilds, Bilder von Maschine und Arbeitsraum sowie eine kurze Beschreibung des Zustands beziehungsweise der bekannten Defekte. Hilfreich sind zusätzlich Betriebsstunden und Angaben zu Standort und Zugänglichkeit.

Übernehmen Sie auch Demontage und Abtransport?

Auf Wunsch ja, inklusive Trennung der Versorgung, Entsorgung von Kühlschmierstoff und Spänen, Transportsicherung, Verladung und besenreiner Übergabe der Stellfläche. Wenn Sie selbst verladen und anliefern können, berücksichtigen wir das im Preis.

Kaufen Sie nur Okuma oder auch andere Hersteller?

Okuma mit OSP-Steuerung ist unser fachlicher Schwerpunkt, aber wir kaufen Maschinen praktisch aller namhaften Hersteller – etwa DMG Mori, Mazak, Doosan oder Haas –, besonders wenn sie mit Fanuc-, Siemens- oder Heidenhain-Steuerung ausgestattet sind.

Muss die Maschine funktionsfähig vorgeführt werden?

Nein. Ein Funktionstest ist willkommen, aber keine Bedingung. Viele Anlagen, die wir kaufen, lassen sich gar nicht mehr einschalten. Wir kalkulieren das Risiko ein und sagen Ihnen offen, welchen Einfluss das auf den Preis hat.

Kaufen Sie auch einzelne Baugruppen statt ganzer Maschinen?

Ja. Steuerplatinen, Antriebsverstärker, Netzteile, Bedienfelder und komplette Steuerschränke sind für uns als Ersatzteilbestand interessant. Solche Teile können Sie auch per Spedition oder Paketdienst schicken.

Wie läuft die Bezahlung?

Die Zahlungsmodalitäten halten wir vor der Abholung schriftlich fest. Üblich sind Zahlung bei Abholung oder nach Eingangskontrolle bei Selbstanlieferung. Was vereinbart ist, steht im Angebot – Überraschungen am Verladetag gibt es bei uns nicht.

Wir haben mehrere Maschinen oder lösen einen Standort auf – geht das auch?

Ja, Teil- und Komplettauflösungen sind für uns eher der Normalfall als die Ausnahme. Bei mehreren Anlagen lohnt sich eine Besichtigung vor Ort; wir bewerten dann im Paket und stimmen einen Zeitplan mit Ihrem Betriebsablauf ab.

Sind Sie ein autorisierter Okuma-Partner?

Nein. Die Schirmer GmbH ist ein unabhängiges Unternehmen und weder Händler noch Vertragspartner der Okuma Corporation. Genannte Markennamen dienen ausschließlich der Beschreibung der Maschinen, die wir ankaufen und instand setzen.

Passt besser zu Ihrem Fall?

Weitere Leistungen

Vielleicht muss die Maschine gar nicht weg. Wenn sich die Instandsetzung noch rechnet, sagen wir Ihnen das auch.

Direkter Draht

Kontakt

Am schnellsten geht es telefonisch – dann klären wir die wichtigsten Punkte in fünf Minuten.

Telefon

+49 1556 525 8347 Mo–Fr 8:00–17:00 Uhr

E-Mail

[email protected] Fotos und Typenschild gern direkt anhängen

Firmensitz

Kölner Straße 5
57635 Weyerbusch
Deutschland

Maschine anbieten und Platz zurückgewinnen

Typenschild, ein paar Fotos und eine kurze Zustandsbeschreibung genügen. Sie erhalten ein unverbindliches Angebot – und wenn sich eine Reparatur mehr lohnt als der Verkauf, sagen wir Ihnen auch das.